Spotlight 2/n: Down the rabbit hole – Die Welt des Fabio K.

Von Sören Musyal, Associate Fellow, modus | zad

Dieser Text wurde zuerst am 09. November 2021 als Spotlight auf modus | zad veröffentlicht.

Die dunklen Ecken des Internets – oft werden sie dort vermutet, wo niemand so ohne weiteres hinsehen kann. Im „Dark Net“ etwa, einem Teil des Netzes, der nur über einen bestimmten Browser aufrufbar ist. Oder auf abgelegenen Plattformen, die nur Eingeweihte nutzen. Und teilweise mag das auch zutreffen: Imageboards wie 4chan oder 8kun sind für die meisten Menschen keine geläufigen Adressen im Internet, die sie regelmäßig aufsuchen würden. Wenn
eine breitere Öffentlichkeit auf diese Foren aufmerksam wird, dann weil Terroristen auf ihnen ihre Tat ankündigen, Links zu ihren Livestreams posten und/oder solche Taten im Nachhinein glorifiziert werden. Es gibt diese dunklen Ecken, aber auch auf Plattformen, die für Millionen und Milliarden von Menschen zum täglichen Medienkonsum gehören. Ob Mord- und Gewaltaufrufe in geschlossenen Telegram-Gruppen, Schmutzkampagnen auf Twitter, Rechtsextreme bei YouTube oder faschistischer Content auf TikTok und Instagram – all das gibt es, all das ist grundsätzlich bekannt.

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